Poehlschwimmen

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Category: Allgemein

Schließfächer öffnen in Sportvereinen

Schließfächer in Sportvereinen sind praktisch. Sie ermöglichen das Verstauen persönlicher Wertsachen während des Trainings und sind sicher. Es gibt Fächer in den verschiedensten Ausführungen, Größen und Materialien. Zudem passen sie sich jedem Zweck an und sehen gut aus.

 

Was ist bei bei der Auswahl eines Schließfaches wichtig?

Stabile Fächer werden unter anderem aus Edelstahl gefertigt. Ansonsten kommt es bei der Auswahl auf die persönlichen Bedürfnisse an. Zur Auswahl stehen verschließbare Schränke und Kombinationen mit Schubladen. Es gibt sie in den verschiedensten Maßen, Aufteilungen und Farben. Typische Schlösser sind Zylinderschlösser, Vorhängeschlösser und Zahlenschlösser, die bei einem Schließfach zum Einsatz kommen.

Schließfächer beim Sportverein

Funktionalität

Schließfächer sind praktisch ausgestattet. Je nach Größe des Faches lässt sich auch Kleidung verstauen. Dank angebrachten Belüftungsöffnungen gelangt frische Luft von außen ins Innere, sodass schlechte Luft in Schließfächern nicht entstehen kann. Durch Farben, Material und Form werden die Fächer zu einem Hingucker in jeder Umkleide. Türen lassen sich über ihrer Schlösser abschließen.

Diesbezüglich existieren verschiedene Möglichkeiten. Erhältlich sind Ausführungen mit Zahlenschlössern, mechanischen Systemen wie Zylinderschlösser und elektrische Schlösser mit RFID-Technik. Darüber hinaus existieren Schlüsseldienste, welche Reparaturen anbieten und Fächer im Notfall öffnen können.

 

Anbieter und Preise

Im Internet bieten Fachgeschäfte ihr Angebot über Online-Shops an. Das Angebot ist groß und vielfältig. Die Preise richten sich nach Größe und Ausführung. Es werden Einrichtungen für Umkleiden angeboten, welche der jeweiligen Nutzung angepasst sind. Dazu gehören die Planung und Lieferung sowie die Montage der Schließfächer. Sinnvoll ist es, sich vorher zu informieren und sich gegebenenfalls vom Anbieter beraten zu lassen. So lässt sich für jede Raumsituation die passende Lösung finden. Einige Anbieter haben komplette Systeme mit individuell gefertigten Fächern im Angebot.

 

Sicherheit

Durch ihre Verschlussmechanismen sorgen Schließfächer für den nötigen Diebstahlschutz. Stabile Materialien halten Vandalismus stand. Gerade wenn Publikumsverkehr herrscht, ist es wichtig, Garderobe, Wertsachen und andere Utensilien sicher im Sportverein verstauen zu können. Daher bietet nahezu jeder Sportverein Schließfächer an.

Freiwasserschwimmen im Stausee der Talsperre Pöhl

Im sächsischen Vogtland nordöstlich von Plauen liegt die Ortschaft Pöhl. Die Gemeinde grenzt an das schöne Wandergebiet im Triebtal und die Talsperre Pöhl. Der Name steht tatsächlich für zwei unterschiedliche Bedeutungen – das Naturschutzgebiet und die eigentliche Talsperre. Letztere ist ein beliebtes Wassersportziel. Seit Jahren wird hier die Internationale offene Sächsische Landesmeisterschaft im Freiwasserschwimmen ausgetragen. Teil der Veranstaltung ist der Pöhl-Cup.

 

Geschichte und heutige Nutzung

Die Talsperre Pöhl wurde 1964 nach sechsjähriger Bauzeit fertiggestellt. Für ihre Errichtung musste der Ort Pöhl weichen. Seine Bauwerke wurden abgetragen und das ganze Gebiet geflutet. Die Bewohner siedelten in die angrenzenden Ortschaften um. Insbesondere Jocketa wurde hierdurch vergrößert. Pöhl wurde erst nach der Wiedervereinigung Deutschlands als Gemeinde wiederbelebt und besteht nun aus den umliegenden Ortschaften.

Der Stausee der Talsperre avancierte zum beliebten Wassersportgebiet. Naturbegeisterte erwarten hier verschiedene Aktivitäten. Wasserratten werden an vielen Badestellen rund um den Stausee zum Baden eingeladen. Segelfreunde kommen aufgrund der Größe des Sees voll auf ihre Kosten. Die Talsperre Pöhl ist auch ein beliebtes Ziel für Taucher. Insbesondere die Ruinen der alten Ortschaft Pöhl erfreuen sich großen Interesses.

Segeln auf dem See in Pirna

Weitere Freizeitaktivitäten im Wasser sind Floßfahren, Angeln, Wasserwandern sowie Surfen & Stand Up Paddling. Auch Drachenbootrennen werden hier durchgeführt. Darüber hinaus wird es auch rund um den Stausee nicht langweilig. Es gibt einen Kletterpark und das Triebtal begeistert Wanderer. Als Basis können Urlauber entweder die zahlreichen Unterkünfte oder den Campingplatz wählen.

 

Den natürlichen Bedingungen trotzen

Im August 2019 findet bereits zum 5. Mal der hier ausgetragene Pöhl-Cup statt. Freiwasserschwimmer aus allen Regionen messen hier ihre Kräfte in dieser besonderen Disziplin des Schwimmens. Der Stausee bietet hervorragende Bedingungen und sehr gute Wasserqualität für diesen Wettkampf. Der Pöhl-Cup ist die Chance für nicht-registrierte Freizeit- oder Hobby-Schwimmer, ihr Können im Vergleich mit anderen unter Beweis zu stellen.

 

Zahlen und Informationen

Die Talsperre Pöhl staut Wasser der Trieb, einem Nebenfluss der Weißen Elster. Aufgrund des Volumens des Stausees ist sie der zweitgrößte Wasserspeicher Sachsens. Ihre Fläche hingegen macht sie zur drittgrößten Talsperre in Sachsen. Bei vollem Füllstand weist sie eine Wasseroberfläche von 387 Hektar auf. Die Höhe der Staumauer beträgt 379,25 Meter, und sie ist 312 Meter lang. Sie fungiert als Schutz vor Hochwasser, versorgt umliegende Ortschaften mit Brauchwasser und dient der Energieerzeugung.

Freiwasserschwimmen: Der Pöhl-Cup

Freiwasserschwimmen-Wettkampf in Sachsen

Auch in diesem Jahr findet der allseits beliebte Pöhl-Cup statt. Ausgetragen wird der Pöhl-Cup, der mittlerweile über die Grenzen von Sachsen hinaus bekannt ist, am 24. August 2019. Schauplatz des Spektakels ist die Talsperre Pöhl, die mitten im schönen Vogtland liegt.

 

Pöhl-Cup: Wettkampf für Hobbysportler

Der Freiwasserschwimmer-Wettkampf an der Talsperre Pöhl eignet sich für alle Hobby-, Freizeit- und Breitensportschwimmer. Die verschiedenen Wettkampfstrecken machen das Jedermann-Schwimmen für alle Altersklassen attraktiv. Selbst Kinder können mit der nötigen Kondition am Pöhl-Cup teilnehmen. Eine eigens hierfür eingerichtete Kinderstrecke mit einer Distanz von 200 m steht allen Kindern der Jahrgänge 2006 bis 2008 zur Verfügung. Die Strecken mit einer Länge von 1000 und 2500 m sind für alle Jahrgänge ab 2005 reserviert. Für alle Jahrgänge ab 2003 bietet sich die Möglichkeit, auf einer Wettkampfstrecke von 5000 m ihr Können unter Beweis zu stellen.

Wettkampf

Anmeldung zum 5. Pöhl-Cup 2019

Anmeldungen für den Pöhl-Cup können per E-Mail an die LSV-Sachsen gerichtet werden. Des Weiteren ist eine direkte Anmeldung am Wettkampftag möglich. Hierbei gilt zu beachten, dass Nachmeldungen nur bis eine Stunde vor Wettkampfstart genehmigt werden und mit höheren Startgebühren verbunden sind. Die Anmeldegebühren betragen bei einer Bewerbung bis zum 24. August 2019 circa 10 Euro. Anmeldungen, die eine Stunde vor Annahmeschluss erfolgen, werden mit circa 15 Euro berechnet.

 

Wettkampfbedingungen für den Pöhl-Cup

Um am Pöhl-Cup teilnehmen zu können, müssen die Regeln des Deutschen-Schwimm-Verbandes eingehalten werden. Laut DSV sind nur Schwimmanzüge als Wettkampfbekleidung zugelassen. Neoprenanzüge sind als Wettkampfbekleidung nicht zugelassen. Außerdem ist das Tragen eines Transponders Pflicht. Dieser wird vom Veranstalter gegen eine Kaution beim Start zur Verfügung gestellt und muss von jedem Teilnehmer am Handgelenk getragen werden.

 

Start- und Ziel des Freischwimmer-Wettbewerbs

Sowohl der Start- als auch der Zielbereich des Pöhl-Cups werden wie in den letzten Jahren auf Höhe des Panorama-Restaurants liegen. Dort stehen sowohl gut ausgestattete Umkleidekabinen und Toiletten, als auch Verpflegungsmöglichkeiten und kompetente Helfer des LSV-Sachsen für die Teilnehmer bereit.

Freiwasserschwimmen-Training

Freiwasserschwimmen: Effektives Training

Um erfolgreich an einem Freischwimmer-Wettbewerb teilnehmen zu können, ist es unerlässlich, frühzeitig mit einem geeigneten Freiwasserschwimm-Training zu beginnen. An erster Stelle stehen die nötige Sicherheit und für den Ernstfall das Training der Selbstrettung. Des Weiteren machen die nicht standardisierten Bedingungen beim Freiwasserschwimmen ein spezielles Training nötig, welches aus einstudierten Taktik- und Trainingsmanövern besteht.

 

Sicherheitstraining beim Freiwasserschwimmen

  • Oberster Grundsatz beim Freiwasserschwimmen lautet: Niemals alleine schwimmen!
  • Um im Notfall Hilfe holen zu können, ist es wichtig, mindestens zu zweit zu schwimmen.
  • Außerdem ist es ratsam, vor der Aufnahme des Freiwasserschwimmens einen Rettungsschwimmerschein zu absolvieren.
  • Beim Schwimmen von Langstrecken im offenen Wasser sollte stets ein Begleitboot dabei sein.
  • Für die ersten Trainingsstunden sollte man sich nicht selbst überschätzen und lieber einem flachen Wasser, wie zum Beispiel einer abgesicherten Bucht, den Vorrang geben. Als besonderer Tipp gilt hierbei: Immer parallel zum Ufer schwimmen.
  • Fahrrinnen oder Bereiche, die von Sportbooten genutzt werden, gilt es zu meiden.
  • Als Bekleidung beim Freiwasser-Training eignet sich neben einem schützenden Neoprenanzug eine bunte Badekappe.

 

Aufwärmübungen beim Freiwasserschwimmen

Wie es sich für ein sportliches Training gehört, sollte man auch das Freiwasserschwimmen-Training mit Aufwärmübungen beginnen.
Hierzu eignet sich einfaches Armkreisen, Kniebeugen und das seitliche Strecken der Rumpfmuskulatur.
Diese Dehnübungen sorgen für einen stabilen Kreislauf, gute Gelenkbeweglichkeit und beugen effektiv einem Muskelkrampf im Wasser vor. Es ist empfehlenswert, das Warm-up stets im Neoprenanzug auszuführen, um bereits während der Aufwärmübungen ein Gefühl für die vorhandene Beweglichkeit im Anzug zu erhalten.

Aufwärmübungen

Akklimatisierung beim Open-Water-Training

Ein weiterer Trainingsschwerpunkt beim Freiwasserschwimmen liegt in der Gewöhnung des Körpers an die veränderten Temperaturen. Die Gewöhnung an die meist kalten Wassertemperaturen muss über einen längeren Zeitraum durch kurze Schwimmstrecken trainiert werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Körper auf Langstrecken seine lebensnotwendige Kerntemperatur halten kann.

 

Open Water: Orientierung beim Freiwasserschwimmen

Da es beim Schwimmen im offenen Wasser keine Markierungslinien wie beim Hallentraining gibt, erfordert das Freischwimmen einiges an Orientierungs-Training. Das “Geradeaus-Schwimmen” auf einer langen Wettkampfstrecke wird am besten mit der Orientierung an Bojen, Begleitbooten oder an anderen Schwimmkollegen trainiert. Auch bestimmte Punkte an Land oder die Entfernung zum Ufer können als Orientierungshilfe dienen.

 

Tempowechsel: Nützliche Freiwasser-Übung

Um schnell Kondition und Ausdauer aufzubauen, eignet sich die Methode des Trainingswechsels. Die im Wettkampf häufig auftretenden Belastungswechsel, wie beispielsweise der Start oder bestimmte Überholmanöver, lassen sich mit dieser Übung am besten trainieren.

Die Geschichte des Freiwasserschwimmens

Von der Notwendigkeit zum Wettbewerb

Freiwasserschwimmer gibt es wohl schon so lange wie Menschen als solche. Natürlich war es damals nicht die Sportart, die wir heute kennen. Es gab zum Beispiel bei Flussüberquerungen schlichtweg keine andere Möglichkeit, als hindurch zu schwimmen. Erst vor knapp zweihundert Jahren wurde die Disziplin zur sportlichen Herausforderung. Das bekannteste Frühereignis datiert zurück auf den 3. Mai 1810, als Lord Byron den Hellespont (Dardanelle) durchschwamm.

Der britische Dichter wagte sich durch die gefährliche, etwa 4 Meilen breite Meerenge zwischen Europa und Asien. Ein weiterer Meilenstein folgte nach 65 Jahren. Matthew Webb durchquerte im Jahre 1875 als Erster den Ärmelkanal zwischen Dover und Calais. Der siebenundzwanzigjährige Soldat benötigte weniger als zweiundzwanzig Stunden. Seitdem verfolgte er eine Laufbahn als professioneller Schwimmer, den es immer wieder in das Freiwasser zog. Leider fiel er dieser Leidenschaft acht Jahre später beim Versuch der Durchquerung der Niagarafälle zum Opfer.

niagarafaelle

Die Niagarafälle in den USA.

Eine ansteckende Leidenschaft

Unwesentlich später wurde der damalige Einzelkämpfersport zum Gruppenwettbewerb. Bei der ersten Olympiade 1896 in Athen mussten die Freistilwettbewerbe mangels künstlich erbauter Schwimmbecken draußen stattfinden. Die Schwimmer duellierten sich bei kalten 13 °C in einer offenen Meeresbucht. Bis 2008 hat es gedauert, bis schließlich die Langstreckendistanz über zehn Kilometer zur eigenen olympischen Disziplin gekürt wurde.

In den 122 Jahren dazwischen suchten Schwimmer trotzdem immer wieder die Herausforderung. Es folgten zahlreiche Versuche, den Ärmelkanal zu durchqueren. Der Engländer Thomas Burgess brauchte 17 Anläufe, bevor er im Jahre 1911 erfolgreich war. Sechs Jahre früher probierte sich die Australierin Anette Kellerman als erste Frau, allerdings vergeblich. Erst in 1926 gelang Gertrude Ederle die Kanaldurchquerung. Dabei unterbot sie mit einer Zeit von 14:31 Stunden die bis dahin gültige Bestzeit der Männer um knapp zwei Stunden.

Die Welt schwimmt

Seitdem erfreut sich die Sportart stets wachsender Beliebtheit. Das Ärmelkanalschwimmen ist heute eine von sieben Veranstaltungen der “Oceans Seven”. Seit 2008 gibt es die beliebte Serie von Kanaldurchquerungen über die Langstreckendistanz in der ganze Welt. Jährlich ausgetragen wird seit 1989 auch das Wettschwimmen über den Bosporus. Längst kommen Freiwasserschwimmer aber auch innerhalb der Landesgrenzen auf ihre Kosten: Seit 1981 trägt Gelsenkirchen am Rhein-Herne- Kanal Schwimmwettbewerbe aus. Für die nasskalte Eröffnung des Oktoberfestes in München sorgt das Isarschwimmen seit 2005.

Auch Sachsen trägt im kommenden August mittlerweile die 5. sächsische Landesmeisterschaft aus. Sowohl Professionelle, als auch Hobbyschwimmer finden heute prall gefüllte Veranstaltungskalender. Etwa 50 bis 60 Freiwasserwettkämpfe über sämtliche Distanzen finden pro Saison allein in Deutschland statt.

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